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SEO/Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexes Themenfeld, bei dem es um technische Aspekte wie auch Contentmaßnahmen gleichermaßen geht. Die genauen Rankingfaktoren bleiben ein gut gehütetes Geheimnis. Aber klar ist, dass es eine Vielzahl an wichtigen Faktoren gibt, die es zu beachten gilt. Für 2018 hat Rand Fishkin (MOZ) im Rahmen seines empfehlenswerten Whiteboard Friday besonders wichtige Punkte in Form einer SEO-Checkliste festgehalten:

Lesbarkeit der URLs und des Contents für Crawler

Google und andere Suchmaschinen – ja, es gibt auch noch andere Suchmaschinen 😉 – müssen den Content in den verschiedenen Formaten erfassen können. Das steht nicht in Widerspruch dazu, dass man die Inhalte für seine (potenziellen) Kunden verfasst. Es geht um die technische Optimierung, damit Suchmaschinen in der Lage sind Texte oder multimediale Inhalte zu verstehen.

Keywordrecherche

Welche Webpage ist für welche konkrete Suchanfrage optimiert? Diese Frage kann anhand einer einfachen Keywordmap beantwortet werden. Dabei werden primary und secondary Keywords festgehalten, auf die die jeweilige Webpage optimiert wird. Diese sollten dann natürlich auch im Content entsprechend eingearbeitet werden, um die Relevanz für die Suchanfrage der User zu reflektieren.

Analyse der SERPs/Suchergebnisse

Eine Analyse der SERPs/Suchergebnisseiten zeigt, welcher Content für spezifische Suchanfragen gereiht ist. Daraus kann abgleitet werden, was gut funktioniert bzw. welcher Content für die Anfrage noch fehlt und daher sinnvollerweise erstellt werden könnte.

Probleme mittels Content aufgreifen

Welche Probleme kannst du für deine Kunden lösen und was bietest du dafür an? Eine Möglichkeit der Herangehensweise ist das AIDA-Prinzip. Erarbeite Content, der über die Phasen Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen bis hin zur gewünschten Handlung führt und in jeder Phase einen Mehrwert bietet. Ohne Mehrwert werden sowohl deine Leserinnen als auch Google merken, dass dein Content für die Suchanfrage nicht passend ist bzw. weniger gut als andere.

Optimierung von Title/Meta Description und Einsatz von Rich Snippets

Ein kurzer Blick entscheidet, ob ein User in den Suchergebnissen auf den eigenen Link klickt. Daher muss auf das Erscheinungsbild, also insbesondere die Optimierung von Title und Description geachtet werden. Google hat Ende 2017 die angezeigte Länge der Description erhöht. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass man alle Descriptions anpassen muss, zumal diese nicht immer ausgespielt werden. Dennoch empfiehlt es sich die Snippets dahingehend zu optimieren, dass der Link angeklickt wird und somit der Traffic auf deiner Website landet.

Usability und HTTPS

Usability und Sicherheit spielen auch 2018 eine wichtige Rolle. Gerade in Bezug auf die zunehmende Nutzung von Mobile sollte auf die Optimierung der Ladegeschwindigkeit geachtet werden. Ebenso auf eine Optimierung der User Experience. Also die Frage danach, ob sich die User einfach zurecht finden. HTTPS ist schon seit längerer Zeit ein Rankingsignal. Falls du noch nicht umgestellt hast, solltest du dies nachholen.

Natürliches Linkbuilding

Und da Suchmaschinen von Links leben, bleibt auch dieser Aspekt weiter von hoher Wichtigkeit. Hier steht die Frage im Fokus, wer die eigenen Inhalte aufgreift und teilt. Ziel sollte es sein, Links auf natürliche Art zu genieren und damit qualitativ hochwertigen Content an Google zu signalisieren.

Bruktayt Mogessie

Bruktayt Mogessie

Digital Marketing Strategist

Ich, Bruktayt, schreibe hier über Themen, die meine Kunden und mich beschäftigen. Vom breiten Feld des strategischen Digital Marketings bis hin zu spannenden technologischen Entwicklungen. Und hin und wieder auch Persönliches.