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Facebook Werbung zu erstellen und zu schalten ist an sich keine große Hexerei. Wie so oft kommt es allerdings auf die Details an. Es kann schnell passieren, dass man sich unbewusst von einem Dienstleister abhängig macht oder unnötig Geld verschwendet. Beispielhaft habe ich im folgenden drei klassische Szenarien angeführt, die immer wieder zu Irritationen führen. Erfahre, mit welchen Einstellungen du auf der sicheren Seite bist.

Mein Dienstleister will die Fanpage als Inhaber einrichten

Eine Grundregel gleich vorweg: Die Fanpage gehört deinem Unternehmen, nicht die Agentur. Du solltest Inhaber der Fanpage sein, deinen Dienstleistern kann über den Business Manager Zugriff gewährt werden. So bleibst du beim Wechsel der Dienstleister immer in voller Kontrolle deiner Fanpage und kannst nach Belieben Rechte verteilen.

Der Facebook Business Manager muss nicht eingerichtet werden, bietet sich allerdings dann an, wenn mehrere Fan Pages betreut werden sollen oder mit externen Dienstleistern zusammen gearbeitet wird. Vergibt man einer Agentur beispielsweise die Rolle “Werbetreibende”, dann kann diese alle Features rund um Werbeschaltungen nutzen. Hingegen kann sie nicht selbst posten oder aktives Community Management betreiben.

Meine Werbung erreicht Personen, die ich gar nicht ansprechen will

Fake Profile sind auf Facebook generell verboten. Achte darauf, dass du als Inhaber deiner Fanpage kein Fake Profil eingetragen hast. Fall dieses gelöscht wird, dann ist auch dein Zugriff verloren. In Zusammenhang mit Fake Profilen hört man immer wieder von Werbetreibenden, die unerwünschte Likes erhalten. Dabei handelt es sich vermutlich um einen der am häufigsten genannten Probleme rund um Facebook Werbung. Konkret handelt es sich um Profile, die nicht den gewünschten Zielgruppen-Charakteristika entsprechen.

Üblicherweise interessieren sich Fake-Profile nicht für deine Inhalte. Die Qualität der Likes ist somit niedrig. Das führt nicht nur zu niedrigerem Engagement und somit niedrigerer Sichtbarkeit. Dieses ungenaue Targeting kann dich auch unnötig Geld kosten. Daher ist auf das bestmögliche Zielgruppen-Targeting zu achten. Folgende Einstellungen solltest du beachten:

– die Sprache (z.B. Deutsch) einstellen
– Einschränkung auf “jene, die im Zielland leben” wählen
– Expats ausschließen; Expats sind Personen, die aktuell nicht in ihrem Heimatland leben

Facebook Fehler Region Sprache

Facebook Fehler Expats

Um schnell Werbung zu schalten, klickt man einfach auf “Posting hervorheben”

Die Verlockung ist groß, schnell mal auf den “Posting hervorheben”-Button unterhalb eines Postings zu klicken. Der Werbemanager bzw. der Power Editor können zudem kompliziert wirken. Man sollte diese dennoch nicht umgehen, indem man Postings über die Fanpage bewirbt. Und zwar aus folgenden Gründen:

– Keine manuelle Auswahl des Ziels zur Optimierung der Kampagnen
– Eingeschränkte Möglichkeiten zum Targeting
– Keine Kontrolle der Werbemittel-Platzierung

Facebook Boost Posting

Mit diesem Klick auf diesen Button nimmst du dir die Möglichkeit, um das Targeting zu optimieren. Und dabei geht es schlußendlich. Nimm dir lieber etwas mehr Zeit bei der Konzeption der Ads, als dich im Nachhinein über schlechte Klick oder Conversionrates zu ärgern!

Bruktayt Mogessie

Bruktayt Mogessie

Digital Marketing Strategist

Ich, Bruktayt, schreibe hier über Themen, die meine Kunden und mich beschäftigen. Vom breiten Feld des strategischen Digital Marketings bis hin zu spannenden technologischen Entwicklungen. Und hin und wieder auch Persönliches.